Salutogenese by Nature - Ihre Naturheilpraxis

TAM

Hierbei handelt es sich um Traditionell Abendländische Medizin, oft kann man stattdessen auch TEM (= Traditionell Europäische Medizin) finden. Sie liegt mir sehr am Herzen, denn in meinem Verständnis gehört zum Heilen auch die Tradition. Uns als Europäern helfen nach meinen Beobachtungen oftmals europäische Pflanzen und Heilweisen sehr effektiv. Schon eine alte Regel der Heilkunde lautete: „Wo das Übel, da ist das Heilmittel.“

Die Grundlagen hierfür wurden bereits im antiken Griechenland und im Römischen Reich gelegt. Es erstaunt immer wieder, wie profund schon damals das Wissen war. Doch die Vorgehensweise war eine ganz andere. Man ging davon aus, dass alles mit allem in Zusammenhang steht. Es handelt sich hierbei nicht um TCM (=traditionell chinesische Medizin) oder Ayuveda sondern vielmehr um die kulturellen Wurzeln der abendländischer Medizin. Sie besteht aus einer sehr bunten Mischung aus Volksmedizin (Hexenwissen, weise Frauen usw.), Magie, Alchemie, antiker Medizinphilosophie, Astrologie und christlicher Mystik; ein schier unermesslich großer Erfahrungsschatz.

Und ebenso reichhaltig ist auch das Therapieangebot. Ganz oben steht wohl die Phytotherapie (=Pflanzenheilkunde). Dass Pflanzen uns helfen können, ist so tief in uns verwurzelt, dass wir eigentlich gar nicht mehr darüber nachdenken. Und doch bietet sich in TAM eine aus unserer Sicht schon fast mystisch wirkende Betrachtung, die alte Signaturenlehre. Will heißen, wir betrachten eine Pflanze und stellen dadurch die Ähnlichkeit zu einem Organ her. Wenn wir uns diese Betrachtungsweise wieder aneignen und alte Erkenntnisse mit modernen pharmakologischen Untersuchungen vergleichen, gelangen wir zurück zu Altmeistern wie Paracelsus; waren ihre Angaben doch erstaunlich genau. Doch nicht nur das Aussehen der Pflanzen spielte eine große Rolle, sondern auch deren Bezug und die entsprechende Zuordnung zu den vier Elementen ( Feuer, Wasser, Luft und Erde). Will heißen, dass alles , auch wir selbst aus diesen vier Elementen bestehen. Nimmt im Körper nun ein Element überhand, sucht man eine Pflanze welche dieses Element besänftigt. Aber wo etwas im Übermaß, da ist etwas anderes im Defizit, und dieses Element muß man dann entsprechend stärken. Und es gibt auch bei uns eine dazu passende Ernährungslehre. Und wenn wir weiter darüber nachdenken so werden wir feststellen, dass für uns Europäer diese vier Elemente traditionell verankert sind. Hingegen verwirrt uns oft die Denkweise der Chinesen mit ihren fünf Elemente( Feuer, Wasser, Holz, Metall, Erde). Doch es gibt natürlich auch Gemeinsamkeiten. Um bei den Elementen zu bleiben, in beiden Kulturkreisen ist es selbst verständlich die Elemente nicht isoliert zu betrachten, sondern sie als ein großes zusammenhängendes Ganzes zu betrachten.

Was wir brauchen, finden wir meist vor der Haustür. Eine alte Weisheit, die ich sehr gerne beachte.

In loser Reihen folge werde ich hier eine Therapieform aus der Traditionell Abendländischen Medizin vorstellen.

Also schauen Sie mal wieder vorbei.

Wünsche können gerne Sie auf meiner Kontaktseite hinterlassen.

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