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Homöopathie

Wie viele meiner KollegInnen wende auch ich sie gerne an. Ihr Begründer war Dr. med. Samuel Hahnemann (1735 – 1843). Als Geburtsjahr der Homöopathie gilt allgemein das Jahr 1796. Doch was heißt dieser so oft benutzte Begriff nun eigentlich?

Das Wort Homöopathie stammt aus dem Griechischen ( homoin=gleich und pathos=Leiden). Daraus leitet sich auch der Grundgedanke der Homöopathie ab: „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“. Dies bedeutet nicht mehr, aber auch nicht weniger, als eine Krankheit mit einem Arzneimittel zu behandeln, dass bei einem gesunden Menschen ähnliche Erscheinungen auslöst. Ein Beispiel, dass jeder kennt, ist wohl die Wirkung von Kaffee. Ein gesunder Mensch hält sich damit wach; sitzt man aber hellwach im Bett, kann ein Mittel aus potenziertem Kaffee den ersehnten Schlaf bringen.

Dies führt zum nächsten wichtigen Grundgedanken: Hahnemann ging davon aus, dass Stoffe in hoher Verdünnung stärker wirken als in konzentrierter Form. Aber potenzieren heißt nicht einfach nur verdünnen. Eine sogenannte Urtinktur – gewonnen aus Pflanzen, Tieren, Mineralien oder durchaus auch Schleim oder Eiter – wird in einzelnen Schritten mit Alkohol oder Milchzucker vermengt und dann verschüttelt bzw. verrieben. Wir unterscheiden D-Potenzen 1:10, C-Potenzen 1:100 und die Hochpotenzen LM (=Q) im Verhältnis 1:50 000.

Ein Beispiel: Nimmt man 9 Teile Alkohol und gibt 1 Teil der Urtinktur hinzu erhält man nach dem Verschütteln per Hand eine D1 Potenz. Um die D2 zu erhalten nimmt man wieder 9 Teile Alkohol gibt jetzt aber 1 Teil der D1 hinzu, und wieder verschütteln.

Daraus ergeben sich also die drei Säulen der Homöopathie:

•  Ähnliches mit Ähnlichem heilen

•  Wirkung der Arzneien an Gesunden testen

•  Potenzierung durch Verdünnung

Die Wahl des richtigen Arzneimittels ist nicht immer ganz einfach, denn selbst bei einem gewöhnlichen Schnupfen muss das Mittel für Ihren individuellen Schnupfen gefunden werden, der sich stark von dem Schnupfen anderer unterschieden kann.

Umfangreicher wird es bei langen oder chronischen Erkrankungen, denn hier muss der Mensch als Ganzes erfasst werden. Hierfür ist eine ausführliche Anamnese wichtig.

Aber wie wirkt nun die Homöopathie?

Sie ist eine so genannte Reiz- und Regulationstherapie und soll die Selbstheilungskräfte des Menschen anregen. Dies alles hört sich sehr komplex an, doch die langjährige Erfahrung und große Akzeptanz in weiten Teilen der Bevölkerung sprechen für den Erfolg dieser Therapie.

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